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So holen Sie das Maximum aus Ihrem Leben!

„Mich hat keiner gefragt, wann ich auf die Welt kommen will, keiner wird mich fragen, wann ich gehen will. Das heißt, dass die Verantwortung für mein Leben liegt nicht bei mir, sondern bei meinem Schicksal.“ Das hat der deutsche Maler Gerhard Finke in einem Video gesagt, das aktuell im Internet kursiert. Gerhard Finke wurde dieses Jahr 100 Jahre alt. Hat ein Mann mit dieser gigantischen Lebenserfahrung automatisch Recht mit dem, was er sagt?

Ich teile seine Meinung absolut nicht. Es ist zwar richtig, dass keiner von uns gefragt wurde, ob er geboren werden möchte, aber in meinen Augen tragen wir 100 Prozent die Verantwortung für alles, was in unserem Leben passiert.

Gibt es Schicksal?
Ich persönlich glaube nicht an Schicksal. Ich glaube an Zufall, so wie es uns auch die moderne Physik lehrt. An jedem einzelnen Tag mache ich mir morgens bewusst, dass ich verantwortlich bin für das, was heute wieder passiert.

Natürlich nimmt mein Umfeld auch großen Einfluss darauf, aber es ist immer entscheidend, wie eigenverantwortlich ich selbst mit den Dingen umgehe, die in meinem Leben passieren: Nehme ich die Dinge an, stoße ich sie von mir weg, verleugne ich sie, oder ignoriere ich sie? Nur durch meine aktiven Entscheidungen im Hier und Jetzt habe ich Einfluss auf das, was in meiner Zukunft geschieht.

Wie weit prägt die Vergangenheit?
Zugegeben, die Erfahrungen in der Vergangenheit haben mich geprägt und steuern meine Entscheidungen heute. Aber solange mein Verstand funktioniert – mag das Unterbewusstsein noch so stark sein – habe ich die Möglichkeit, jede Sekunde meines Tages eigenverantwortlich zu überlegen, ob das, was ich grade tue oder das, was ich grade entscheide, sich positiv auf meine Zukunft auswirken kann. Eine Garantie dafür gibt es sowieso nicht.

Übernimm Verantwortung
Der deutsche 1981 verstorbene Physiker Max Steenbeck wird folgendermaßen zitiert: „Grundlage jeder wahren Verantwortung und damit der höchsten Form von Menschenwürde bleibt es, sich darüber klar zu werden, was das, was man tut, wirklich bedeutet.“ Genau danach lebe ich ... jeden einzelnen Tag. Verantwortung für sein Leben zu übernehmen, ist eine Grundhaltung, keine Philosophie oder Weltanschauung, kein Glaube. Es ist fest in meiner DNA verankert. Mit dieser Grundhaltung wird es mir nie passieren – und es ist mir auch in der Vergangenheit nie passiert, wenn ich mich richtig erinnere – dass ich nur ansatzweise eine tägliche Entscheidung oder auch eine Lebensentscheidung an andere Menschen, höhere Mächte oder Institutionen abgebe. Wenn irgendeine Scheiße in meinem Leben passiert, weiß ich, dass ich direkt oder indirekt dafür verantwortlich bin.

Ich möchte Ihnen das kurz an einem Beispiel erklären, wie ich das meine: Stellen Sie sich vor, Sie kommen mit Ihrem Auto an einer roten Ampel zum Stehen und warten darauf, dass die Ampel auf Grün umspringt. Ein Ihnen nachfolgendes Fahrzeug übersieht Sie und rauscht in Ihr Auto hinein – dann sind Sie mit verantwortlich. Empört Sie das jetzt? Ich möchte es Ihnen gerne erklären: Sie haben sich heute Morgen dazu entschieden, dass Fahrzeug zu bewegen. Genauso gut hätten Sie auch zu Hause bleiben, den Bus nehmen, das Fahrrad oder die Bahn nehmen können. Verstehen Sie, wie ich das meine mit der Verantwortung? Alleine die Tatsache, dass ich existiere, bedeutet, dass ich die Pflicht habe, dass Maximum aus meinem Leben zu machen. Was das Maximum ist, das kann ich grundsätzlich selbst entscheiden. Und auch hierfür trage ich die Verantwortung, dass ich es nämlich selbst entscheide und mich nicht entscheiden lasse durch das, was mir z. B. die Medien vorgeben, insbesondere hier die sozialen Medien.

Jeder entscheidet selbst
Als ich vor vielen Jahren am persönlichen Tiefpunkt meines Lebens war, hatte ich ein Gespräch mit einem damals guten Freund. Aufgrund der Ereignisse des 11. September 2001 hatte ich eine meiner Firmen zur Insolvenz anmelden müssen und es ging mir wirklich grottenschlecht. Und einer der omnipräsenten Leitgedanken zu dieser Zeit war: Was mag mein Umfeld nur von mir halten jetzt, wo ich Insolvenz angemeldet habe? Dieser Freund hatte mir damals eine knackige Frage gestellt: „Wer zahlt dir deine Miete?“ Unabhängig davon, dass ich keine Miete zahle, weil ich glücklicherweise Wohnungseigentum habe, war mir sofort klar, was er damit meinte. Es ist absolut egal, wer was wie über mich sagt oder denkt, für die Miete zahlt keiner von denen, dafür bleibe ich verantwortlich.

Jeder gestaltet selbst
Ich bin der Vorstandsvorsitzende meines Lebens und kein anderer! Somit kann ich zu 100 Prozent eigenverantwortlich jeden einzelnen Tag, jede Woche, jeden Monat, jedes einzelne Jahr meines Lebens gestalten. Nur dann lebe ich nämlich auch mein Leben, genauso wie ich es mir gewünscht habe beziehungsweise, wie ich es mir wünsche.

Wie geht es Ihnen damit, nachdem Sie das gelesen haben? Wie groß ist Ihre eigene Bereitschaft – vollumfänglich – zu 100 Prozent Verantwortung für Ihr Leben zu übernehmen? Schreiben Sie mir. Ich freue mich auf Ihre Gedanken.

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